Unsere Projekte

2019_Aschenputtel 2.0

Grimm’sche Märchen, das Spezialgebiet der FANtasieJOs. Dieses Jahr Aschenputtel 2.0.
Nachdem wir 2006 die erste Version des Aschenputtels gespielt haben, dachten wir uns, wieso nicht 13 Jahre später das ganze nochmal wiederholen. Das Aschenputtel ist dieses Jahr zwar schon etwas älter gewesen aber trotzdem noch das „schönste Mädchen im GANZEN Land“ – wie die Taube Gurri stolz erklärt, die von Doris Goldkamp gespielt wurde. Mit Seifenblasen und Blitzen verzauberte sie das Aschenputtel (Yvonne Hesse) damit es auf dem Ball mit dem Prinzen (Edvina Vogelsang) tanzen konnte. Am Ende wurde dann Verlobung gefeiert und alle waren überglücklich, naja fast alle… Die Stiefschwestern (Caro Kortmann und Elisabeth Obermeyer) und ihre Mutter (Anke Kappelmann) hätten es lieber gehabt, wenn eine von ihnen den Prinzen geheiratet hätte. Aber Stiefmutter Anke hatte schon recht als sie feststellte, dass ihre Töchter vermutlich sowieso keine Chance gehabt hätten.

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2018_Des Kaisers neue Kleider

Seit langem gab es in diesem Jahr kein Grimm’sches Märchen.
Im November 2018 hat der Kaiser von Hollage-Ost neue Kleider bekommen. Dass er am Ende in Unterwäsche auf der Bühne stand, war nicht das einzige aufregende an der Neu-Interpretation des Märchens von Hans-Christian Andersen.
Vor allem die Motte Polly Ester begeisterte im Wettstreit mit dem Hof-Kammerjäger die Kinder. Die Verfolgungsjagd, die Kammerjäger Stanislaus von Brockhausen während des Stückes aufnimmt bringt die Kinder im Saal zum jauchzen.
Wir, die FANtasieJos bedanken uns für sieben einzigartige und tolle Vorstellungen und wünschen euch, unserem treuen Publikum ein frohes Weihnachtsfest.

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2017_Frau Holle

frei nach den Gebrüdern Grimm
Text: „FANtasieJOs“

Schneesturm und ein unendlich tiefer Brunnen in der Andreas-Kita
Mittlerweile ist der Schnee getaut und der Brunnen trockengelegt, so dass die Kinder der Andreas-Kita ihre Turnhalle wieder zum Spielen und Toben nutzen können.
Doch vom 16. bis 18. November 2017 sah das noch ganz anders aus.
Spielfreude, Gags, Liebe zu Details und überraschende Effekte begeisterten das Publikum jedes Alters, das die grimmsche „Frau Holle“ in Bearbeitung der „FANtasieJOs“ erlebte.
Wie immer feierten die Mitglieder des Fördervereins von Andreas-Kita und Johannisschule zwei Premieren: Eine vor Kindern und eine bei der ersten öffentlichen Darbietung.
Die fleißige Marianne (Doris Goldkamp) hat Angst von ihrer Stiefmutter (Anke Kappelmann) bestraft zu werden, weil ihr das Garn beim Spinnen blutig geworden ist. Der Hahn Wölfi (Hermann Saalfeld), Mariannes einziger und bester Freund, schlägt ihr vor das blutige Garn am Brunnen auszuwaschen. Dumm nur, dass die Spindel in den Brunnen fällt. Also klettert sie hinterher in einen Brunnen, der mindestens 50 Meter tief sein muss, wie das bis zum Ende abgewickelte Seil vermuten lässt. Und das in der Kita-Turnhalle!
Marianne gelangt ins Land von Frau Holle (Andrea Kühl). Hilfsbereit und liebevoll kümmert sie sich um fertiggebackenes Brot, die durstige Zwiebel „Charlotte“ (Elisabeth Obermeyer) und die nach Wasser lechzende Kartoffel „Linda“ (Cordula Proft) sowie um den Apfelbaum „Boskoop“ (Manfred Wahmhoff), der von reifen Äpfeln befreit werden möchte.
Marianne schüttelt auch die Kopfkissen tüchtig aus. So tüchtig, dass sie Rulle komplett einschneien lässt.
Als die hilfsbereite Marianne Heimweh nach „Wolfi“ bekommt, lässt Frau Holle sie gehen. Und belohnt sie fürstlich mit viel Gold. Wieder auf der Erde, weckt das den Neid von Stiefmutter und -schwester. „Das will ich auch“, mault Stiefschwester Annemarie (Yvonne Hesse) fordernd. Aber dafür muss sie sich selbst beweisen. Widerwillig steigt sie in den Brunnen hinab.
Bei Frau Holle angekommen, lässt sie es zwar ein ganz klein wenig schneien, macht es sich dann aber mit einem Drink gemütlich. Überhaupt hat sie das Arbeiten alles andere als erfunden. Kein Wunder, dass Frau Holle entsetzt ist, wie vernachlässigt sie Gemüse und Apfelbaum vorfindet.
Annemarie hat auch keine Lust mehr dazubleiben und fordert ihren Lohn. Den bekommt sie auch, als sie durch die Zaubertür geht: dickes schwarzes Pech. Beleidigt muss sie sich nun den anderen auf der Erde stellen. Klar erntet sie viel Häme von „Wolfi“. Ihm gelingt es mithilfe seiner Überredungskunst, dass Marianne zustimmt, mit ihm bei Frau Holle zu leben.
Der Schluss könnte daher nach bester Märchenmanier lauten: Und wenn sie nicht gestorben sind, leben alle dort bis heute glücklich.

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2016_Dornröschen

Auf dem Fest zur Taufe von Prinzessin Rose spricht die Fee Caliostra einen Fluch über das Neugeborene aus. Die Prinzessin soll sich an ihrem 18. Geburtstag stechen und sofort tot umfallen. Nur der nachfolgende Wunsch einer der guten Feen kann den Fluch mildern. Die Prinzessin soll nicht sterben, sondern in einen hundertjährigen Schlaf fallen, aus dem sie nur durch den Kuss eines Prinzen befreit werden kann. Ihr Vater, der König, verbietet daraufhin im ganzen Land den Besitz aller scharfen und spitzen Gegenstände. Und doch gelingt es der listigen Caliostra, Prinzessin Rose dazu zu bewegen, ein längst vergessenes Spinnrad auszuprobieren. Die Spindel ist sehr spitz und bald schlafen alle ein – bis auf einen:
Tom, der Küchenjunge. 

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2015_Tischlein deck dich

Es war einmal ein Schneider, der drei Söhne hatte und nur eine einzige Ziege…
So beginnt das Märchen der Gebrüder Grimm im Original. Nicht so bei uns.
Bauer Ewald hat zwar auch nur eine einzige Ziege, allerdings hat er zwei Töchter und einen Sohn.
Sohn Eduard ist ein begabter Tischler. Die kleine Träumerin Elli möchte gern Modedesignerin werden und ihre große Schwester Erdmute, leicht esoterisch angehaucht, ist immer auf der Suche nach ihrer inneren Mitte.
Die drei Kinder müssen die geliebte Ziege des Vaters hüten, was sie auch folgsam tun. Das bösartige Tier gibt abends vor satt zu sein, woraufhin die Kinder sie nach Hause bringen. Dort aber belügt sie Bauer Ewald und behauptet, sie habe Hunger. Dieser schmeißt seine Sprösslinge wütend aus dem Haus. Wenig später muss er feststellen, dass die fiese Ziege auch ihn belügt und er seine Kinder grundlos vom Hof gejagt hat.
Die drei haben sich in der Kneipe beim Wirt „Raffzahn“ versprochen, in die Fremde hinauszugehen und sich nach einem Jahr wiederzutreffen.
Eduard geht bei einem Tischler in die Lehre und bekommt zum Dank ein „Tischlein deck dich“.
Erdmute kehrt nach der Ausbildung bei Dr. Globuli als Tiertherapeutin zurück. Sie erhält für ihre gute Arbeit einen Goldesel. Elli geht bei einem Sackmacher in die Lehre und bekommt zum Abschied einen „Knüppel aus dem Sack“.
In der Kneipe angekommen, belauscht der gierige Wirt Eduard und Erdmute und stiehlt ihre Zauberdinge. Das bekommt Elli mit und rächt ihre Geschwister, so dass das Märchen natürlich mit einem „…und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ endet.

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2014_Der Wolf und ein paar Geißlein

frei nach den Gebrüdern Grimm
Text: „FANtasieJOs“

Es war einmal ein Stinktier…ja genau, ein Stinktier.

Auch in diesem Jahr haben sich die FANtasieJOs einen Klassiker der Gebrüder Grimm als Vorlage für ihr Bühnenstück „Der Wolf und ein paar Geißlein“ ausgesucht.
In dieser Version des bekannten Märchens gab es tatsächlich ein Stinktier namens Sigrid. Dieses Stinktier ärgerte sich schon lange über die Familie Geißen, eine alleinerZIEGENde Ziegenmutter mit ihren vier Kindern. Wobei eines der Ziegenkinder eher einem Schaf ähnelte. Tja, die Natur geht manchmal seltsame Wege.

Das Stinktier jedenfalls wollte die Ziegen gerne loswerden, da sie ihm immer alle Wurzeln und Beeren vor der Nase wegfraßen.
Welch glücklicher Umstand, dass ihm da ein sehr hungriger Wolf über den Weg lief. Es wäre ein Leichtes, so glaubte das Stinktier den Wolf auf die Ziegen anzusetzen. Doch da hatte es sich getäuscht. Wolle, der Wolf war aus dem Osnabrücker Zoo ausgewildert worden und fand sich in der Hollager Wildnis gar nicht zurecht. Er war so weltfremd, dass er sogar glaubte, dass Stinktier sei ein Dachs.  

Mit reichlich Geduld brachte das Stinktier den Wolf schließlich dazu, sich beim Krämer, Bäcker und Müller mit Kreide, Teig und Mehl auszustatten, um die Ziegenkinder zu überlisten.

Wie im Original fraß Wolle schließlich drei der vier Ziegenkinder. Eine Ziege versteckte sich allerdings im Uhrenkasten und konnte so der Mutter später berichte, was geschehen war.
Die Ziegenmutter rettete ihre Kinder indem sie dem Wolf den Bauch aufschnitt.
Anschließend wurde ihm der Bauch mit Wackersteinen gefüllt.

Der Krämer hätte dem Wolf zur Strafe gerne eine Ladung Schrot verpasst aber die kluge Ziegenmutter merkte an, dass Wölfe doch unter Naturschutz stehen. So wurde der Wolf verschont. Er entschied, zurück in den Osnabrücker Zoo zu gehen.
Sein Freund der „Dachs“ ging mit ihm, denn da würde ihm hoffentlich keiner alle Wurzeln und Beeren vor der Nase wegfressen.

So lebten die Familie Geißen und der Krämer der übrigens gleichzeitig der Bäcker und der Müller war, glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

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2013_Rumpelstielzchen

frei nach den Gebrüdern Grimm
Text: „FANtasieJOs“

Jeder kennt die Geschichte vom Rumpelstilzchen und doch war es wie immer sehr spannend zu sehen, was die FANtasieJO´s aus dem Grimmschen Märchen gemacht hatten.
Der Müller (Manfred Wahmhoff) betreibt zusammen mit seiner Frau (Elisabeth Obermeyer) und seiner Tochter Rosalie (Carolin Langkamp) einen Marktstand. Der stolze Vater erzählt der Obstfrau (Cordula Proft), was für ein Goldkind seine Tochter doch sei. Die Obstfrau geht sogleich zum Blumenmädchen (Verena Brink) und tratscht die Geschichte von dem Goldkind, dass sogar Stroh zu Geld mache weiter. Das Blumenmädchen hat nichts besseres zu tun, als dem Schuhputzer (Fabian Albers) zu berichten, dass die Müllerstochter Stroh zu Gold mache. Dieser wiederum überbringt den neuesten Klatsch seinem Kunden, dem Minister des Königs (Hermann Saalfeld). Da der König (Anke Kappelmann) Geldsorgen hat, ergreift der Minister die Gelegenheit und lädt die Müllerstochter ins königliche Schloss ein, wo sie den König kennenlernen dürfe.
In der Strohkammer des Schlosses angekommen, wird dem Mädchen vom Minister aufgetragen Stroh zu Gold zu spinnen. Verzweifelt bricht Rosalie in Tränen aus. Der weise, wohlinformierte Waldemar, kurz www, eine Schlossratte mit Stammbaum (Doris Goldkamp) entpuppt sich als wahrer Freund und bietet der Müllerstochter seine Hilfe an.
Tatsächlich helfen kann ihr aber nur das Rumpelstilzchen (Yvonne Hesse), welches ihr das Stroh zu Gold spinnt. Nachdem das verzweifelte Mädchen dem Rumpelstilzchen bereits einen Ring und eine Kette als Lohn gegeben hat, verspricht sie ihm zu Letzt ihr erstgeborenes Kind, wenn sie Königin sei. Da sie davon ausgeht niemals Königin zu werden, meint sie dies leicht versprechen zu können.
Entgegen ihrer Erwartung wird Rosalie nun aber doch Königin. Zusammen mit ihrem Mann, dem König bekommt sie eine Tochter.
Die Taufe der kleinen Prinzessin steht kurz bevor, als das Rumpelstilzchen auftaucht, um seinen Lohn einzufordern.
Von den Tränen der Königin mürbe gemacht, gibt es ihr eine letzte Chance. Rosalie muss nur seinen Namen erraten, dann dürfe sie ihr Kind behalten.
Die Familie der Königin sowie ihr Freund, die Ratte, machen sich sogleich auf die Suche nach dem Namen des bösen Männleins.
Unterdessen ist der König mit seinem Knappen (Fabian Albers) auf Reisen und trifft zufällig im Ruller Bruch auf das Rumpelstilzchen, welches dort um ein Feuer tanzt und ruft „heute back ich morgen brau ich und übermorgen hole ich der Königin ihr Kind. Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“

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2012_Die Bremer Stadtmusikanten

frei nach den Gebrüdern Grimm
Text: „FANtasieJOs“

Die Bremer Stadtmusikanten sind eines der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm, die vor 200 Jahren ihre ersten Märchensammlungen veröffentlicht haben.
Aus dem bekannten Märchen ist ein lustiges und spannendes Stück geworden, das wieder für kleine und große Menschen gleichermaßen Spaß und Unterhaltung geboten hat.

Es war einmal ein Esel, dem die Last der schweren Mehlsäcke auf seinen alten Tage zu schwer wurde. Er verließ den Müller, um im fernen Bremen sein Glück als Musikant zu suchen. Auf seiner Reise trifft er einige Leidensgenossen: einen alten Hund, der nicht mehr zur Jagd und auch nicht mehr als Wachhund taugt, weil er schon auf einem Ohr taub ist – eine Katze, die nicht mehr flink genug ist, um Ratten und Mäuse zu fangen und einen Hahn, der sich darum sorgt, dass er in den Kochtopf wandern soll.
Die Vier machen sich frohen Mutes auf, den Wald zu durchqueren – geradewegs auf nach Bremen, denn „Etwas Besseres als den Tod findet man überall“.
In einem versteckten Räuberhaus im Wald lebt die Räubermutter mit ihren zwei Kindern und dem Opa. Die Kinder werden langsam erwachsen und die Mutter gibt sich Mühe, aus ihnen fleißige Räuber zu machen. Bald soll der erste Raubzug starten. Opa ist auch ganz aufgeregt: Schließlich darf er seine Enkel auf ihrem ersten Raubzug begleiten. So fühlt er sich richtig jung.

Aber irgendwie kommt alles ganz anders…..

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2011_Schneewittchen

frei nach den Gebrüdern Grimm
Text: „FANtasieJOs“

Die eitle Königin schlüpft an Schneewittchens 18. Geburtstag in ein Kleid vom tapferen Schneiderlein und befragt ihren Zauberspiegel, wer die Schönste im Land ist. Dieser stellt fest, das Schneewittchen 1000x schöner sei als sie. Daraufhin beschließt sie, das Mädchen aus dem Weg zu räumen.
Der Jäger Hannes bringt es jedoch nicht übers Herz, Schneewittchen zu töten und rät ihr in den Wald zu fliehen.
Dort trifft das Mädchen den hilfsbereiten Pilz Knolle Blätter, der ihr den Weg zu den Sieben Zwergen zeigt. Diese nehmen Schneewittchen gerne bei sich auf. Aber auch hier ist sie nicht sicher vor der Königin.
Nchdem Chefzwerg Grummel, der dumme Horst, der schlaue Walle, der schöne Robär, Sanni und Till der Schweiger ihr zweimal das leben gerettet haben, scheint es der Königin mit Hilfe eines vergifteteten Apfels gelungen zu sein sie zu töten.
Die Zwerge betten sie in einen gläsernen Sarg.
Als der verliebte Prinz Julius sie in sein Schloss bringen möchte, ruckelt der Sarg, und Schneewittchen spuckt das Apfelstück aus. Die hintertriebene Königin wird zur Strafe für ihre Mordversuche sehr hässlich, und Julius und Schneewittchen heiraten, bekommen sieben Söhne und leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

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2010_Ein bunter Weihnachtsteller

Ein Potpourrie aus Liedern, Gedichten und Geschichten
Am 04.12.2010 boten wir zur Einstimmung in eine besinnliche Adventszeit im Rahmen von zwei Vorstellungen eine unterhaltsame Mischung aus Liedern, Gedichten und Geschichten.  Dazu kamen mit „Weihnachten light“ und „Weihnachten bei Hörnschemeyers“ zwei kurze Theaterstücke.
In der Pause konnten sich unsere Gäste bei Gebäck, Punsch oder Glühwein auf die zweite Hälfte der Vorstellung freuen.
Wir wünschen unseren Gästen und allen Besuchern dieser Seite besinnliche Advents- und Weihnachtstage und einen gelungenen Übergang ins Jahr 2011!

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2010_Lilly und die Erbse

Ein modernes Märchen von Carolin Jelden

Was soll denn das für eine Prinzessin sein, die überhaupt nicht wie eine Prinzessin aussieht, sondern kurze struppige Haare auf dem Kopf hat und keine Krone? Statt Kleid trägt sie bequeme Hosen mit Gürtel und Degen. Damit will sie fechten und kämpfen. Genau so eine Prinzessin ist Lilly. Die Geschichte erzählt, wie Lilly sich in Begleitung ihrer Zofe in haarsträubende Abenteuer stürzt. Zum guten Schluss ist da aber noch eine Erbse, bekannt aus einem alten Märchen.

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2008_Hotzenplotz 3

von Otfried Preußler

Hotzenplotz will den Räuberhut endgültig an den Nagel hängen, sein bisheriger Beruf wird ihm auf die Dauer zu anstrengend. Aber wie sich zeigt, ist es für einen berühmten Räuber gar nicht so leicht, ein neues Leben anzufangen.

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2007_Aladdin und Beladdin

von Bernhard Wiemker

Der arme Aladdin ist hoffnungslos in die schöne Prinzessin Scheherazade verliebt, hat aber  keine Chance vom Sultan Baruman Padischah ernst genommen zu werden. Da spielt ihm der Zufall die Wunderlampe in die Hand, nach der auch der böse Zauberer Lumak-Kamul-Kahadra schon lange sucht. Kurzerhand muss Ofridor (Geist der Lampe) ihm ein prächtiges Schloss zaubern, wobei der kleine Tschapp (Geist des Ringes) natürlich gerne hilft. Solch einem reichen Herrn gibt der Sultan gerne seine Tochter zur Frau. Nach einem prächtigen Hochzeitsfest leben die beiden glücklich und zufrieden zusammen, bis der böse Zauberer mit List und Tücke alles wieder zunichte macht. Zu guter Letzt überlisten Aladdin und sein Freund Beladdin den Zauberer ihrerseits und dieser erhält seine gerechte Strafe.

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2006_Der Froschkönig

Ein lustiges Bühnenmärchen, frei nach den Gebr. Grimm von Bernhard Wiemker

Ein verzauberter junger König lebt als Frosch mit einem Wassermann und einer Nixe im Brunnen des Schlossgartens von Prinzessin Christina. Bei einem Ballspiel fällt dem ‚Froschkönig‘ der goldene Ball der Prinzessin auf den Kopf. Er gibt ihn erst zurück, nachdem er von ihr eine Einladung ins Schloss erhalten hat. Am nächsten Tag erscheinen die drei Wasserwesen im Thronsaal. Christina ist und bleibt skeptisch! Widerwillig nimmt die Prinzessin den Frosch, nach einem gemeinsamen Abendessen mit in ihr Schlafgemach. Zu allem Überfluss will der Frosch auch noch geküsst werden. Die Prinzessin überwindet ihren Ekel ein letztes Mal und küsst den Frosch mit spitzen Lippen. Nach einem Riesenknall, viel Nebel und Glitzer stehen sich nun ein glücklicher, entzauberter junger König und die erleichtert strahlende Christina gegenüber. Durch den Lärm geweckt, erscheinen alle im Schlafgemach der Prinzessin und können den beiden gleich zu Verlobung gratulieren.

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2006_Aschenputtel

von Bernhard Wiemker

…ein lustiges Bühnenmärchen in vier Akten. Zwei muntere Tauben (Gurri und Purri) und ein Zauberbaum  ermöglichen es dem armen Stieftöchterchen Elisabeth – von Stiefmutter und den zwei Stiefschwestern nur Aschenputtel genannt, weil sie meistens am Herd arbeiten muss – völlig inkognito mehrere Male an einem Ball im Schloss des Prinzen Roland teilzunehmen. Immer wieder versucht dieser, sie aufzuhalten und zu enttarnen. Erst sein gewitzter Page Rudi findet endlich eine Lösung. Aber bevor es dazu kommt, ist viel Jux und Dollerei angesagt: vergebliche Bemühungen der Schwestern, so schön wie möglich zu erscheinen; Herumalbern der Tauben; Aufzug der Festgäste usw. Beim Happyend spielt natürlich der Tanzschuhtest eine große Rolle, aber keine der Schauspielerinnen muss davor Befürchtungen haben – wir sind ja im Theater!
Ein Stück mit viel Witz, an dem auch die Erwachsenen ihren Spaß gehabt haben.

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2004_Ein großer Tag für Vater Martin

Leo Tolstoi hat diese Geschichte für Kinder aus dem Französischen übernommen.

Vater Martin lebt ganz allein für sich in einem gemütlichen kleinen Dorf im weiten Russland. Er ist Schuhmacher und immer fröhlich – oder doch fast immer. Zur Weihnachtszeit erwartet Vater Martin hohen Besuch. Doch der kommt ganz anders als er es sich vorgestellt hat.